GRANIT und GESTALTUNG
Kronach – Auch dieses Jahr hat das Granitwerk Kronach Gläsel & Weber GmbH am 12. und 13. November zum inzwischen traditionellen „Kronacher Steinmetztreff“ eingeladen. Mit Unterstützung einer Innenarchitektin wurde speziell für diesen Anlass der Innenraum der denkmalgeschützten Kühnlenzpassage, im Herzen der Kronacher Altstadt, in eine elegante Ausstellungshalle verwandelt. In der Vorbereitungszeit – die bereits nach dem letzten Steinmetztreff 2009 begonnen hat – wurde insbesondere auf die Fortführung der Gedanken aus der im vergangenen Jahr vorgestellten Broschüre „Trauerorte und Lebensräume“ Wert gelegt. In Zusammenarbeit mit Gestaltern aus ganz Deutschland, mit verschiedenen Steinmetzbetrieben und auch aus eigenen Gedanken heraus wurden so über 80 Grabmäler und Anlagen in Kronach gefertigt. Die daraus resultierende Vielfalt unterschiedlichster Arbeiten schufen eine einmalige Atmosphäre in der Kühnlenzpassage.
Besonderen Zuspruch fand dabei der von Wolfgang Stefan aus Selb entworfene und vom Granitwerk Kronach gefertigte Urnenkreis. Diese ringförmige Urnengemeinschaftsanlage mit ihren individuellen Grabzeichen wird als Antwort auf den Wunsch nach preisgerechten und pflegeleichten Bestattungsformen gesehen. Dass dieses Konzept bereits Anklang findet, zeigen die vielen positiven Kritiken sowie die erfolgreiche Umsetzung auf dem städtischen Friedhof in Kronach.
Höhepunkt der zweitägigen Ausstellung war der am Samstag stattgefundene Fachvortrag “Leben braucht Erinnerung“ von Dipl.-Ing. Matthäus Vogel, Leiter des Friedhofs- und Bestattungsamtes Karlsruhe. Eine stetig steigende Anzahl von Feuerbestattungen zwinge die am Friedhof Tätigen gemeinsam neue Lösungen zu suchen. Im Mittelpunkt dieser Überlegungen steht der Wunsch nach mehr Aussagekraft von Grabmälern. Die vom Granitwerk Kronach ausgestellten Grabzeichen seien eine gute Antwort auf diese Forderungen. Die Friedhofsbetreiber könnten beispielsweise mit „Ewigkeitsgräbern“ oder angemessenen Gebühren, nach dem Motto „Urnen können auch in großen Grabstätten bestattet werden“, für ein würdiges Trauerumfeld am Friedhof sorgen. Nach einigen abschliessenden Impressionen aus den städtischen Friedhöfen in Karlsruhe stand Herr Dipl.-Ing. Vogel den zahlreichen Zuhörern noch für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Während des gesamten Wochenendes wurde außerdem den Teilnehmern eine (für die Kunden der Firma Granitwerk Kronach kostenlose) Weiterentwicklung der Online-Kalkulation mit anschließender 3D-Darstellung und Materialhinterlegung präsentiert, sowie Führungen durch die Produktionsanlagen des Granitwerk Kronach angeboten.
Mit Blick auf die über 130 teilnehmenden Betriebe aus dem In- und Ausland konnte der Geschäftsführer Michael Weber bereits am Samstagabend ein erfreuliches Fazit ziehen: „Die Resonanz war sehr positiv!“. Für das Granitwerk Kronach Gläsel & Weber GmbH ein Grund, auch weiterhin auf innovative Konzepte und „Made in Germany“ zu setzen.






