Ähre

 

 

Die Ähre spendet Grundnahrung für viele Völker der Welt. Sie ist Ausdruck der Lebenskraft schlechthin. Im alten Griechenland, in Ägypten und im Christentum wurde der Zusammenhang von Leben und Sterben durch die Ähre symbolisiert: Die Saat des Weizens muss in das »Grab« der Erde gelegt werden, sterben und sich verwandeln, um eine neue Pflanze, die schließlich Früchte tragen wird, hervor zu bringen.

Zwischen der Saat und dem neuen Spross gibt es eine enge Verbindung, da sich das in der Saat Verborgene entfaltet, und doch ist es eine neue Pflanze, die aus dem Keim wächst.

So auch der Mensch:
Der alte Mensch stirbt, und über seinen Tod hinaus gibt es eine Kontinuität zu einem neuen Leben in einer anderen Dimension der Wirklichkeit.

 

Zurück zur Symbolseite