Schmetterling

 

 

Der Schmetterling entsteht aus der Verwandlung der Raupe, die zur Puppe wird, um dann schließlich als Falter in aller Farbenpracht und vielfältiger Gestalt eine Lebensform aufzuweisen, die in der Raupe angelegt, aber noch nicht sichtbar war.

So verwandelt sich das Leben durch die Nacht des Todes hindurch zu einer Gestalt, die im irdischen Leib schon angelegt, aber noch nicht sichtbar ist. Der Gestaltwandel des Lebens verlangt, die einmal gefundene Form aufzulösen und sich der Neugestaltung hinzugeben. So kann der Mensch den Tod als Verwandlung annehmen und sich der schöneren Neugestaltung vertrauensvoll öffnen.

 

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